Supercross

Spannung bis zur letzten Runde

Supercross, Ladies Cross und 2x Kids Cross – mehr Cross geht nicht! Auf einem anspruchsvollen,mit über 1.500 Tonnen Spezialboden gestalteten und deutlich längeren Supercross-Parcours liefern sich internationale SX1-Profis Rennen auf höchstem Niveau.
Außerdem ist geplant, zum Jubiläum auch ausgewählten, regionalen Fahrern eine Chance zu geben, an den Start zu gehen und sich auf der Strecke zu beweisen. Wer wird 2027 der neue „König von Kiel“?
Auch das beliebte Ladies Race geht zum Jubiläum wieder an den Start und die Fahrerinnen werden in ihrer eigenen Klasse ihr Können unter Beweis stellen.
Beim Kids Race, das erneut in 2 Klassen auf modernen E-Bikes ausgefahren wird, steht der Motocross-Nachwuchs vor einer großen Kulisse im Rampenlicht.

Ready for Racing!

Die Anforderungen an Mensch und Material machen Motocross zu einer faszinierenden Extremsportart, schließlich bewegt man sich bei den Rennen immer im Grenzbereich. Deshalb sollten Cross-Einsteiger über eine gute Grundkondition verfügen und auch gerne mal einen Schraubenschlüssel in die Hand nehmen. Die wilde Hatz über Stock und Stein geht nämlich nicht nur in die Knochen, sondern auch aufs Material. Auf meterhohe Sprünge folgen oft zermürbende Waschbrett-Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen jedes Federbein auf Block geht und die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen muss. Aber gerade diese Mischung macht´s. Neueinsteiger tun sich im Cross-Sport relativ leicht, eine dem eigenen Alter und Leistungsvermögen angemessene Klasse zu finden, denn schon für sechsjährige Knirpse gibt es eine eigene Serie, die allerdings kindergerecht aufbereitet ist. Die Clubsport Motocross-Szene bietet die Möglichkeit, in allen Klassen seinem Drang nach Fun und Geschwindigkeit ohne lange Anreisewege freien Lauf zu lassen, denn irgendwo gibt es immer einen Ortsclub, bei dem Motocross gefahren werden kann.

Geschichte & Beschreibung

Motocross wurde um 1919 in England erfunden; anfangs wurden Wettbewerbe auf handelsüblichen Straßenmotorrädern ausgefahren. Später nahmen zunächst die Fahrer Modifizierungen an ihren Motorrädern vor, wie zum Beispiel die Verlängerung der Federwege oder das Anbringen von Griffmulden unter dem Sitz. (Siehe Freestyle Motocross) Es folgten speziell für den Motocross-Sport gefertigte Motorräder der Industrie, die in der Folgezeit immer weiter verbessert wurden und werden.

Beim Motocross handelt es sich um eine Motorrad-Sportart. Gefahren wird auf einem geländetauglichen Motocross-Motorrad, d.h. einem Motorrad mit langen Federwegen, progessiver Federkennlinie und grobstolligen Reifen. Ein solches Motorrad hat keine Straßenzulassung, da es für den Wettbewerb ausgelegt ist, und keine Anbauteile wie Batterie, Blinker, Licht, Ständer, Kennzeichenhalter usw. hat. Es gilt im Sinne der StVZO als Sportgerät und ist nur für den Wettbewerbsbetrieb bestimmt. Die Fahrer sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe, Knieprotektoren und Rücken- sowie Brustprotektoren. Es wird ausschließlich auf dafür vorgesehenen Strecken gefahren, die sich meistens abgelegen von Wohngebieten befinden. Motocross-Rennen werden in unterschiedlichsten Modi ausgeführt. Es ist generell zwischen In- und Outdoor-Rennen zu unterscheiden. Indoor-Rennen werden gewöhnlich als Supercross und Outdoor-Rennen als Motocross bezeichnet. Supercross wird meistens in der Winterzeit ausgetragen, da dann ein Befahren der Motocross-Strecken kaum bis nicht mehr möglich ist. Somit ist es für die Fahrer möglich, beides zu betreiben, da sich die Veranstaltungen dann nicht überschneiden. Die wichtigsten Austragungsebenen sind die WM (an der qualifizierte Fahrer aus allen Ländern teilnehmen können) und die AMA.

Die klassische, natürliche Art des Motocross ist das Befahren von Strecken im freien Gelände. Die Länge der Strecken variiert zwischen 1.500 m und 4.000 m. Die so genannten "Outdoor"-Strecken sind zunächst technisch nicht ganz so anspruchsvoll wie die oben beschriebenen Supercross-Strecken. Die Strecken sind meistens breiter und länger, so dass die Sprünge nicht so nah aneinander liegen; daher ist es möglich, eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Da dieser Sport jedoch im Freien ausgetragen wird, besteht immer die Möglichkeit, dass die Strecke durch verschiedene Witterungsverhältnisse ihren Zustand und ihre Beschaffenheit ändert.

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