Als das Organisationsteam des MSC Nordmark Kiel e.V. um den damaligen 1. Vorsitzenden Hermann David im Januar 1987 das 1.Hallen-Moto-Cross in der Ostseehalle Kiel ankündigte, konnte wohl niemand ahnen, welche abwechslungsreiche und erfolgreiche Historie sich daraus entwickeln sollte. Nach dem legendären Nordmark-Grasbahnkurs ging es den Verantwortlichen darum, den Motorsportanhängern im Norden einen adäquaten Ersatz bieten zukönnen und dies sollte bereits bei der Premiere gelingen. Nachdem zum Auftakt 1987 der Heidenheimer Hallen-„Crack“ Harald Ott gesiegt hatte, konnte 1988 bereits der erste internationale Sieger gefeiert werden: Claus-Manne Nielsen nahm den Siegerpokal mit nach Dänemark und wurde einer der Publikumslieblinge in Kiel.
mitgehenden Zuschauer das Finalwochenende der German ADAC-Supercross-Cupserie 1999 in Kiel. Am ersten Renntag siegte der Kanadier Doug De Haan, am zweiten Renntag steuerte der introvertierte, hochkonzentrierte Finne Marko Kovalainen seine 250ccm-Honda unbeeindruckt von den Positionskämpfen seiner Kontrahenten durch den anspruchsvollen Kurs zum Sieg. Aus dem Häuschen gerieten die Fans an beiden Tagen bei den Superjump-Einlagen der Amerikaner und Franzosen.
Im Januar 2003 fand wiederum das SX-Cup-Finale in Kiel statt. Die 7500 Supercross-Fans waren restlos begeistert, feierten die Tagessieger Johnny Aubert aus Frankreich sowie Shane Metcalfe aus Australien und bedachten die Freestyler mit stehenden Ovationen. Gesamtsieger des SX-Cup 2002/2003 wurde der US-Boy Casey Johnson. Diese Veranstaltung bedeutete auch den Abschied von „Mister Hallencross“ Hermann David, der seit seiner frühesten Jugend so ziemlich alle motorsportlichen Highlights Schleswig-Holsteins maßgeblich mitgeprägt hatte. Auf dem Nordmarkkurs war der „Mann mit dem eleganten Halstuch“ Chef von 30 Grasbahnrennen, der ADAC-Sachs-Rallye-Baltic und der Rallye Deutschland drückte er seinen Stempel auf. 1987 holte er das Motocross-Spektakel in die Kieler Ostseehalle und machte daraus eine echte Erfolgsgeschichte. Sein Nachfolger als Vorsitzenden des MSC Nordmark wurde und ist bis heute der Kaufmann und Motorsportler Ulrich Holzkamm.
Speedway, Freestyle und erstmals Kart-Racing: im Jahre 2008 lockten die Baltic Jump and Race Days über 9000 Zuschauer in die Sparkassen-Arena-Kiel. Beim Speedway wurde der „König von Kiel“ gesucht. Am ersten Renntag hatte der Heidhofer Kevin Wölbert die Krone auf, im spannenden Finale am zweiten Renntag setzte sich Christian „Hülse“ Hülshorst aus Lüdinghausen durch. Die Truppe der Freestyler, die wie in den vergangenen Jahren vom Belgier Jimmy Verburgh angeführt wurde, präsentierte Artistik pur; Fredrik „Frog“ Berggren aus Schweden und der Tscheche Martin Koren wurde die „Flugkönige von Kiel“. Premiere in der Sparkassen-Arena-Kiel: Erstmals standen beim Motorsport-Spektakel auch Kart-Rennen auf dem Programm. Internationales Flair brachten neben dem Kart-Sieger Bart Nuy aus den Niederlanden auch die THW Handballer Stefan Lövgren und Victor Szilagyi in die Promi-Kart-Rennen, die am Ende überraschend Bahnsportler Stephan Katt gewann.Neuer Zuschauerrekord bei den ADAC Jump & Race Masters 2010. An zwei Tagen kamen 10000 Besucher – das Konzept aus Freestyle-Show und Motocross-Sport hat sich durchgesetzt. Der Südafrikaner Nick de Wit und der neue Star aus Belgier Gilles DeJong wurden „Flugkönige von Kiel“, Mike Kallauch aus Bremerhaven feierte einen Doppelsieg in Kiel und war von der „unglaublichen Atmosphäre in der Arena begeistert“.
Mit der 20. Auflage in 25 Jahren ging die Erfolgsgeschichte des ADAC Jump & Race Masters im Jahre 2012 weiter: Wieder ein neuer Zuschauerrekord mit nun 11500 Besuchern, spektakuläre Parallelbackflips auf Europas größter, mobiler Rampenanlage und packende Supercross-Rennen, bei denen der Däne Steffan Johannsen am Samstag und der Vorjahressieger Mike Kallauch aus Bremerhaven am Sonntag gewannen, sorgten für beste Stimmung beim Publikum.
Erstmals Supercross-Rennen in 4 verschiedenen Klassen und dazu ein Weltklasse-Freestyle-Team: Die Veranstaltung 2014 war ein großer Erfolg und begeisterte an zwei nahezu ausverkauften Tagen 12500 Besucher. Lokalmatador Davide von Zitzewitz überzeugte als Doppelsieger im Supercross – absoluter Star war der Norweger André Villa, der mit atemberaubenden Freestyle-Sprüngen in Perfektion an beiden Tagen als Sieger gefeiert wurde.
Eine wahre Jump & Race-Begeisterung löste das Masters im Jahre 2016 aus. Ein solches Freestyler-Dreamteam hatte Kiel noch nicht gesehen – Luc Ackermann siegte an beidenTagen mit seinen spektakulären Freestyle-Kombos. Atemberaubenden Supercross-Sport boten die Fahrer auf der extrem anspruchsvollen Strecke, wo sich Toni Hoffmann und Steffan Johannsen vor wiederum fast 13000 Fans in die Siegerlisten fuhren.
Volle Halle und ein tolles Programm auch 2018: Ein hochklassiges Freestyler-Fahrerfeld mit dem vierfachen und amtierenden Weltmeister Maikel Melero aus Spanien und dem vierfachen Weltrekordhalter Luc Ackermann brachte die Arena zum Kochen. Bei den packenden Supercross-Rennen in 4 verschiedenen Klassen dominierte der Doppelsieger Franziskus Wünsche die SX1.
Im Jahre 2020 begeisterte ein grandioses Jump & Race Masters die über 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die für eine tolle Stimmung an zwei nahezu ausverkauftenTagen und damit für ein Wochenende der Superlative mit neuem Besucherrekord sorgten. Kiel wurde dabei zum Freestyle-Tempel Deutschlands: “König der Lüfte” wurde der amtierende Weltmeister Luc Ackermann, der sich an beiden Tagen mit seinem spektakulären Doppelbackflip vor David Rinaldo mit dem Frontflip den Titel sichern konnte - FMX in einer neuen Dimension. Im Supercross siegte der Lokalmatador Davide von Zitzewitz auf seiner KTM in der Open Class, bei der Deutschland-Premiere des Ladies Race gewann Tanja Schlosser und wurde damit zur ersten “Königin von Kiel”.
Die Jubiläumsauflage 2023 wartet mit einer ganze Reihe an
Neuerungen auf. Zur 25. Veranstaltung trat erstmals ausschließlich eine Weltauswahl an Freestylern an und begeisterte die 14.000 Zuschauer (neuer Rekord!) in den Disziplinen FMX, R`n`S und SX. Noch breitere Rampen für noch genialere Sprünge, komplett neue Strecke auf Spezialboden und jede Menge Specials machten die beiden Eventtage zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Der Australier Rob Adelberg zeigte erstmals in Europa einen Frontflip auf einer Standardrampe und sicherte sich damit den Sieg im Freestyle. Im Race´n´Style gewannen Filip Podmol (Samstag) und Davide Rossi (Sonntag) und die Supercross-Pokale gingen an Brice Izzo (Samstag) und Dany Torres (Sonntag).
Das INT. JUMP & RACE MASTERS 2025 hat in allen Bereichen nochmals neue Maßstäbe gesetzt: Die Arena rastete komplett aus, das Publikum war „on fire“ und sorgte für Gänsehautmomente. Die fantastischen Leistungen der Fahrer wurden durch den frenetischen Jubel der Fans belohnt. Die FMX Best Trick Finals trugen das Prädikat „FMX Next Level“, der junge Spanier Jose Mincha zeigte unglaubliche Frontflip-Kombos und musste sich dennoch dem überragenden Luc Ackermann an beiden Tagen geschlagen geben. Beim Race´n´Style konnte Luc Ackermann den Samstag für sich entscheiden, am Sonntag siegte der Franzose Brice Izzo im Duell Mann gegen Mann. Im Supercross griffen die Veranstalter in das oberste Regal und verpflichteten diesmal absolute Top-Piloten für den extrem anspruchsvollen Parcours, den MX-World Champion Jordi Tixier am Samstag und Adrien Escoffier am Sonntag als Sieger bewältigten.
Die größte Motorsportshow im Norden Deutschlands ist einzigartig und einmalig auf der ganzen Welt und feiert 2027das große Jubiläum „40 Jahre Motorsport in der Arena“! Ein Wochenende der Superlative mit spektakulärer Freestyle-Show, Race´n´Style-Action und coolem Supercross-Racing im ständigen Wechsel erwartet die Besucher. Noch mehr Fahrer, noch mehr Rampen, noch mehr Klassen, noch mehr Strecke – es wird die BESTE JUMP & RACE SHOW, die es jemals gegeben hat.