Programm

ADAC JUMP & RACE MASTERS

FREESTYLE & SUPERCROSS

 

SUPER-EVENT MIT ATEMBERAUBENDER FREESTYLE-SHOW UND SPEKTAKULÄREN SUPERCROSS-RENNEN

 

Endlich geht es wieder los! Am 03. und 04. Februar 2018 dürfen sich die Fans auf fantastische Action und anspruchsvollen Motorsport freuen, denn die einmalige Mischung aus JUMP (Freestyle) & RACE (Supercross) bietet nonstop-Entertainment vom Feinsten. Ein prall gefülltes 4-Stunden-Programm garantiert den Besuchern an 2 Tagen erstklassige Unterhaltung und echte Spannung. Eröffnet wird das größte Motorsportevent im Norden Deutschlands natürlich von einer grandiosen Opening-Show mit Feuerwerk, Pyro und einer genialen Lasershow.

 

FMX Forever Freestyle Motocross (FMX)

Sie sind die Könige der Lüfte und begeistern die Fans beim ADAC JUMP & RACE MASTERS jedes Mal auf Neue: Die Freestyler mit ihren waghalsigen Sprüngen. Das Niveau der FMX-Elite ist in den letzten Jahren zusehends gestiegen. Akrobatische Tricks, die höchstes fahrerisches Können voraussetzen, Körperbeherrschung, Risikobereitschaft und immer wieder Training, stehen auf der Tagesordnung. Sie reichen nicht selten über eine atemberaubende Distanz von 20 m und mehr. Top-Fahrer schaffen Sprünge von 14 m Höhe. Voraussetzung dafür ist ein absolut professionell und technisch einwandfrei gebauter Race-Track.

Geschichte

Freestyle Motocross oder kurz FMX hat sich aus dem Motocross entwickelt. Ursprünglich wurden bei Motocross-Wettbewerben neben den eigentlichen Rennen zur Unterhaltung der Zuschauer "just for fun" Sprünge gezeigt. Bald begannen sich Fahrer nur auf diesen Wettbewerb zu konzentrieren, wodurch FMX sich allmählich zur eigenständigen Disziplin des Sports entwickelte und in Wettbewerben durch eine Jury entschieden wurde, welcher der Fahrer mit seiner Maschine den besten bzw. schönsten whip (s. u.) schaffte.

FMX Bike – Freestyle Motocross Modifikationen

Um auf dem heutigen Level FMX-Tricks machen zu können, sind einige Modifikationen an den eigentlich handelsüblichen MX-Bikes nötig:

Die Modelle

Die meisten Fahrer springen auf 250-ccm-Zweitakt-Motorrädern. Diese stellen den besten Kompromiss aus Leistung und Handlichkeit dar. Manche Fahrer setzen auf die handlicheren 125-ccm-Crosser, nehmen dafür aber Nachteile beim Beschleunigen in Kauf. Bei FMX-Contests in der Halle ist der Anlauf oft relativ kurz und da kommen die 125er schwerer auf das benötigte Absprungtempo. Viertakt-Motorräder oder Bikes mit mehr als 250-ccm Hubraum sind auf dem professionellen Level unüblich.

Die Modifikationen


Das Fahrwerk umfasst die Gabel und die Stoßdämpfer. Diese müssen von der Abstimmung deutlich härter gemacht werden als die Serienabstimmung. Das ist nötig, um die extrem hohen und weiten Sprünge sicher abzufedern. Man braucht diese Sicherheitsreserve auch, wenn sich der Fahrer verschätzt und etwas zu kurz oder zu weit springt, da dort die Wucht am höchsten ist.
Als Griffe werden die Löcher bezeichnet, die sich Fahrer in die seitlichen Startnummerntafeln schneiden. Manche Fahrer bringen aber auch Griffe an oder schneiden sich die Löcher in die Sitzbank. Die Griffe sind nötig, um alle "Seatgrab-Tricks" durchzuführen. Viele Fahrer kleben noch sogenanntes Griptape, im Prinzip Sandpapier, auf die Löcher, um einen noch festeren Halt zu gewährleisten.
Alle Fahrer verwenden sogenannte Oversized-Lenker, die im Gegensatz zu den traditionellen Motocross-Lenkern ohne Mittelstrebe auskommen. Dadurch haben die Fahrer mehr Platz für alle Tricks, die über den Lenker gemacht werden, wie zum Beispiel der "Barhop".
Viele Fahrer kürzen ihre Kotflügel, dabei vor allem den hinteren. Auch dadurch gewinnt man für manche Tricks etwas mehr Platz. Die Kürzung des vorderen Kotflügels ist eher eine Betonung des FMX-typischen Looks.

Manche Fahrer modifizieren ihre Fußrasten. Die Rasten werden breiter gemacht, um eine größere Standfläche für mehr Halt bei den Tricks zu haben. Einige Fahrer erhöhen auch die Rasten, um einige Zentimeter höher zu kommen, was wiederum bei Tricks, die über die Sitzbank gesprungen werden, hilft.
Die meisten Fahrer modifizieren ihren Motor nicht. Üblich sind aber andere Auspuffanlagen, um etwas mehr Drehmoment zu haben. Beim FMX wird oft nicht mit extrem hohen Drehzahlen abgesprungen, dafür muss man aber ein guten Gefühl für das Gas haben.

Die Namen der Tricks stammen teilweise aus dem BMX Sektor. Bei der Namenswahl/Vergabe neuer Tricks hat ein Fahrer, welcher ihn als erstes sturzfrei zeigt, traditionsgemäß einen entscheidenden Einfluss. Einen neuen Trick als erster öffentlich zu präsentieren ist das große Ziel eines jeden Freestyle MX'ers. 

 

FMX-Tricklexikon - Die Top-Jumps:

360°
Bei diesem Trick dreht sich der Rider zusammen mit dem Bike 360 Grad um die vertikale Achse. Die Gefahr dabei ist, wie bei allen Rotations-Tricks, dass nach der Einleitung der Drehung in der Luft nicht mehr abgebrochen werden kann, ohne zu crashen. Einen 360° nicht fertig zu drehen, bedeutet möglicherweise, quer zur Flugbahn zu landen und einen extrem schmerzhaften Highsider zu fabrizieren.

BACKFLIP
Beim BACKFLIP drehen sich die Rider und das Bike einmal um die horizontale Achse, kurzzeitig sind also der Kopf der tiefste und die Räder der höchste Punkt in der Luft. Das Halsbrecherische dabei ist, dass man nach dem Absprung sehr lange in der Luft ist und erst sehr spät die Landefläche wieder sieht, die einen Orientierungsfixpunkt darstellt. Dreht sich der Rider dabei´zu wenig, landet er mit dem Kopf zuerst. Eine Überdrehung kommt eher selten vor, ist aber im Zweifelsfall die bevorzugte Alternative.

ONE-HAND TSUNAMI
Bei diesem Sprung drückt sich der Fahrer von den Fußrasten ab und macht einen Handstand auf dem Lenker. Im Optimalfall befinden sich in dieser Position der gestreckte Körper und das Motorrad in einer (vertikalen) Linie, wobei der Kopf nach hinten, also zum Absprung, blickt. Das Problem beim TSUNAMI ist, aus der gestreckten Position wieder rechtzeitig auf die Rasten zu kommen.

HART ATTACK ROCK SOLID
Dieser Trick ist ähnlich wie der SUPERMAN SEATGRAB, nur werden Beine und Körper so vertikal wie möglich gestreckt. Beide Hände greifen in die ausgeschnittenen Seitendeckel in der Sitzbank und der Körper streckt sich senkrecht nach oben. Kurz vor der vollen Streckung wird das Motorrad mit beiden Händen losgelassen. Perfekt ist der Trick dann, wenn der Körper gestreckt 90° zum Motorrad steht und der Kopf somit der Körperteil ist, der sich am Nächsten zur Sitzbank befindet, während beide Hände weit zur Seite gestreckt sind. Aus dieser Stellung greift man wieder in die Grifflöcher und zieht sich in die korrekte Landeposition. Gefährlich wird es dann, wenn man sich während des Loslassens weiter als eine Armlänge vom Motorrad entfernt, denn dann ist es schwer wieder zu ergreifen.

NINE O´CLOCK NACK
Ein Bein wird hinter dem Körper über die Sitzbank auf die andere Seite des Motorrades gezogen, während auch das zweite Bein die Rasten verlässt. Der Körper wird in horizontaler Ebene 90° (deswegen Nine O´Clock !) zum Motorrad gestreckt. Die Gefahr dabei ist, wie bei allen SUPERMAN-Variationen, aus dieser Position wieder aufs Motorrad zu kommen. Die Tatsache, dass sich der Körper quer zur Flugbahn bzw. zum Motorrad befindet, macht den Trick noch eine Stufe schwieriger.

ROCK SOLID INDIAN
Beim ROCK SOLID INDIAN greifen beide Hände in die Grab-Löcher und der Körper streckt sich waagerecht nach hinten. Währenddessen lassen beide Hände das Motorrad los und die Beine werden in einer Grätsche überkreuzt. Richtig gefährlich wird es dann, wenn es dem Fahrer nicht gelingt, das Bike wieder rechtzeitig mittels Grab-Löcher unter den Körper zu bringen.

NO-HAND SUPERMAN
Bei diesem Sprung werden beide Füße von den Rasten abgestoßen und der Körper waagerecht nach hinten über die Sitzbank gestreckt. Dann wird der Lenker ausgelassen und beide Arme zur Seite gestreckt. Hat der Fahrer nicht das richtige Timing, wird es sehr schwierig, vor der Landung wieder aufs Bike zu kommen, früh genug den Lenker zu fassen um die Füße auf die Fußrasten zu ziehen.

ONE-HAND INDIAN AIR
Der INDIAN AIR ist eine zusätzliche Variation zu einigen Tricks (z.B. zum SUPERMAN), existiert aber auch als eigenständiger Trick. Der Fahrer kreuzt hierbei seine gestreckten Beine scherenartig übereinander. Eine extreme Gefahrensteigerung besteht beim ONE-HAND INDIAN AIR. Dabei greift eine Hand in das Seatgrab-Loch und der Körper schwebt in einer waagerechten Lage. Während die zweite Hand den Lenker loslässt, werden die Beine in einer Scherenbewegung gegrätscht.

DEAD BOY
Beim DEAD BOY werden beide Beine zwischen den Armen über den Lenker nach vorne gestreckt. Zusätzlich wird auch die Hüfte gestreckt und der Kopf in den Nacken gelegt. Die Schwierigkeit liegt in der sauberen Ausführung. Optimalerweise soll der Körper gestreckt über dem Lenker bzw. "front fender" liegen und der Kopf hinter oder zumindest nach oben schauen.

CAN-CAN
Ein Bein wird über die Sitzbank vor dem Körper zur anderen Seite genommen, so dass sich beide Beine auf derselben Seite befinden. Der Name stammt zwar vom bekannten Saloon Tanz, wird jedoch englisch ausgesprochen ("Känn-Känn"). Nimmt man das zweite Bein noch von der Fußraste, nennt man das NO-FOOT CAN-CAN.

CATWALK
Auf Basis des No-Foot Can-Can mit beiden Beinen auf einer Seite des Bikes in der Luft laufen. Abhängig vom Fahrer kann der Trick auch andere Namen besitzen, z.B. MULISHA-MARSCH, SKYWALK, AIRWALK etc. One-Hand durchgeführt auch WILMA genannt, als No-Hand BARNIE.

CLIFFHANGER
Der Fahrer drückt sich nach dem Absprung von seinem Bike, um nur noch mit den Füßen unter dem Lenker zu haken. Die Hände sind dabei nach oben ausgestreckt.


COFFIN / LAZYBOY
Beim COFFIN (von engl. "Sarg") liegt der Fahrer flach auf dem Motorrad, wobei die Beine unter dem Lenker nach vorne ausgestreckt sind und der Helm auf dem Rearfender liegen sollte. Beim LAZYBOY lässt man auch noch die Hände vom Lenker los und streckt sie nach hinten weg.

FENDER KISS
Nach vorne lehnen zum vorderen Fender (Kotflügel) und den Helm so weit wie möglich zum bzw. neben den Frontfender bewegen. Dank Mike Jones heißt das Ganze KISS OF DEATH.

HART ATTACK
Ähnlich wie ein SUPERMAN SEATGRAB, nur werden die Beine und der Körper so vertikal wie möglich gestreckt und wer mag, schaut zusätzlich upside down und nach hinten oder greift mit beiden Händen (DOUBLE SEATGRAB).

HEELCLICKER
Beide Beine werden um die Arme rumgeschwungen und die Füße schlagen vorne mit den Hacken gegeneinander. Kann auch one handed nur mit einem Bein gemacht werden (BINGO BONGO).

INDIAN AIR
INDIAN AIR ist eine zusätzliche Variation zu einigen Tricks (z.B. zum Superman), existiert aber auch als alleinstehender Trick. Der Fahrer kreuzt seine gestreckten Beine scherenartig übereinander.

NAC-NAC
Ein Bein wird über das Motorrad nach hinten und zur anderen Seite geschwungen. Zusätzlich kann noch ein LOOKBACK gemacht werden. Wenn man auch noch das zweite Bein von der Fußraste nimmt, nennt man das CAT-NAC.

NOHAND LANDING
Der Fahrer nimmt beide Hände vom Lenker und landet mit "no hands". Steigert die Schwierigkeit der vorher ausgeführten Tricks und ist eine beliebte Variation.

RODEO
Den Rodeo gibt es eigentlich in zwei Arten. Als ONE HAND TABLE TOP (siehe Whip), dabei der freie Arm hoch oder nach hinten. Oder auch als RODEO CLICKER, wenn beim HEELCLICKER lediglich ein Arm mittig die Querstrebe des Lenkers hält.

SUPERMAN
Die Füße werden nach hinten ausgestreckt, während sich der Körper parallel zur Sitzbank in der Luft befindet. Lässt eine Hand den Lenker los und greift an die Sitzbank oder den Rearfender, heisst der Trick SUPERMAN SEATGRAB.

SURFER
Seitlich verdreht auf der Sitzbank stehen – wie auf einem Surfbrett.

WHIP
Der Fahrer versucht sich und sein Motorrad in der Luft so flach wie möglich zu legen. Ist der Fahrer aufrecht und drückt die Maschine runter, wird eher die BMX-Bezeichnung TABLE TOP verwendet.

Ready for racing ... Motocross (MX)/Supercoss (SX)

Die Anforderungen an Mensch und Material machen Motocross zu einer faszinierenden Extremsportart, schließlich bewegt man sich bei den Rennen immer im Grenzbereich. Deshalb sollten Cross-Einsteiger über eine gute Grundkondition verfügen und auch gerne mal einen Schraubenschlüssel in die Hand nehmen. Die wilde Hatz über Stock und Stein geht nämlich nicht nur in die Knochen, sondern auch aufs Material. Auf meterhohe Sprünge folgen oft zermürbende Waschbrett-Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen jedes Federbein auf Block geht und die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen muss. Aber gerade diese Mischung macht´s. Neueinsteiger tun sich im Cross-Sport relativ leicht, eine dem eigenen Alter und Leistungsvermögen angemessene Klasse zu finden, denn schon für sechsjährige Knirpse gibt es eine eigene Serie, die allerdings kindergerecht aufbereitet ist. Die Clubsport Motocross-Szene bietet die Möglichkeit, in allen Klassen seinem Drang nach Fun und Geschwindigkeit ohne lange Anreisewege freien Lauf zu lassen, denn irgendwo gibt es immer einen Ortsclub, bei dem Motocross gefahren werden kann.

Geschichte
Motocross wurde um 1919 in England erfunden; anfangs wurden Wettbewerbe auf handelsüblichen Straßenmotorrädern ausgefahren. Später nahmen zunächst die Fahrer Modifizierungen an ihren Motorrädern vor, wie zum Beispiel die Verlängerung der Federwege oder das Anbringen von Griffmulden unter dem Sitz. (Siehe Freestyle Motocross) Es folgten speziell für den Motocross-Sport gefertigte Motorräder der Industrie, die in der Folgezeit immer weiter verbessert wurden und werden.

Motocross
Beim Motocross handelt es sich um eine Motorrad-Sportart. Gefahren wird auf einem geländetauglichen Motocross-Motorrad, d.h. einem Motorrad mit langen Federwegen, progessiver Federkennlinie und grobstolligen Reifen. Ein solches Motorrad hat keine Straßenzulassung, da es für den Wettbewerb ausgelegt ist, und keine Anbauteile wie Batterie, Blinker, Licht, Ständer, Kennzeichenhalter usw. hat. Es gilt im Sinne der StVZO als Sportgerät und ist nur für den Wettbewerbsbetrieb bestimmt. Die Fahrer sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe, Knieprotektoren und Rücken- sowie Brustprotektoren. Es wird ausschließlich auf dafür vorgesehenen Strecken gefahren, die sich meistens abgelegen von Wohngebieten befinden. Motocross-Rennen werden in unterschiedlichsten Modi ausgeführt. Es ist generell zwischen In- und Outdoor-Rennen zu unterscheiden. Indoor-Rennen werden gewöhnlich als Supercross und Outdoor-Rennen als Motocross bezeichnet. Supercross wird meistens in der Winterzeit ausgetragen, da dann ein Befahren der Motocross-Strecken kaum bis nicht mehr möglich ist. Somit ist es für die Fahrer möglich, beides zu betreiben, da sich die Veranstaltungen dann nicht überschneiden. Die wichtigsten Austragungsebenen sind die WM (an der qualifizierte Fahrer aus allen Ländern teilnehmen können) und die AMA.

Motocross (MX, Moto-X)
Die klassische, natürliche Art des Motocross ist das Befahren von Strecken im freien Gelände. Die Länge der Strecken variiert zwischen 1.500 m und 4.000 m. Die so genannten "Outdoor"-Strecken sind zunächst technisch nicht ganz so anspruchsvoll wie die oben beschriebenen Supercross-Strecken. Die Strecken sind meistens breiter und länger, so dass die Sprünge nicht so nah aneinander liegen; daher ist es möglich, eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Da dieser Sport jedoch im Freien ausgetragen wird, besteht immer die Möglichkeit, dass die Strecke durch verschiedene Witterungsverhältnisse ihren Zustand und ihre Beschaffenheit ändert.


Supercross (SX)
Die Rennen werden meistens in Hallen bzw. Stadien ausgetragen und speziell für die jeweiligen Veranstaltungen präpariert, d.h. mit Erde oder Lehm aufgefüllt. Der Boden beim Supercross ist meistens hart. Da in einer Halle nur begrenzter Raum zur Verfügung steht, ist das Streckenlayout technisch sehr anspruchsvoll und spektakulär: Doppelsprünge, Triple-Jumps, Table-tops, Waschbretter und enge Kurven folgen in kürzester Sequenz hintereinander auf einer rund 300 Meter langen Piste. Es sind verhältnismäßig viele Sprünge vorhanden und es bleibt kaum Zeit für den Fahrer zur Ruhe zu kommen. Knapp ein Viertel der Distanz legen die Supercross-Cracks im Flug zurück, von den diffizilen Sprungkombinationen bis zu sechs Meter hoch und 20 Meter weit durch die Luft katapultiert. Deshalb werden Supercross Rennen meistens über kurze Distanz (9 bis 12 Runden pro Rennen) ausgetragen. Ein verpatzter Start kann das Resultat eines ganzen Renntages zerstören, denn Kredite werden keine vergeben. Es werden pro Veranstaltung zahlreiche Läufe gefahren, da nicht sehr viele Fahrer gleichzeitig auf einmal an den Start gehen können. Es wird über Qualifikations- und Hoffnungsläufe sowie Halbfinale selektiert, wer schließlich im "Main-Event", dem Finale um den Sieg fahren darf, denn einzig und allein der Finallauf entscheidet darüber, wer Siegerchampus verspritzen darf oder enttäuscht ins Fahrerlager zurückfährt.
Das Thema Supercross wurde 2014 neu strukturiert; gestartet wird nun - einmalig in Deutschland - in vier verschiedenen Klassen:
In der großen Klasse SX1 sind die Maschinen mit 250(450)ccm am Start, in der SX2-Klasse gehen die 125(250)ccm-Maschinen ins Rennen und - ganz neu - in der SX3 fahren die Junioren bis 14 Jahre mit ihren 85 ccm-Maschinen den Sieger aus. Zudem stehen beim Kids-Race (bis 65 ccm) die Motocross-Nachwuchstalente vor einer großen Kulisse im Rampenlicht. In jeder Klasse wird ein ausgeglichen besetztes, internationales Fahrerfeld an den Start gehen - spannende Rennen und Überholmanöver vom Feinsten sind garantiert.

Optiimiert wird beim ADAC JUMP & RACE MASTERS aber nicht nur der Sport. Pausenlos, ja atemlos wird die Veranstaltung inszeniert. Eine Opening-Show mit Feuerwerk zu Beginn, danach die Rennen, zwischendurch Interviews mit den Siegern, Kids-Race und – einmalig in Kiel – fünfmal FREESTYLE! Die Mega-Sprünge sind der Kick schlechthin; Jumps, bei denen die Attribute höher oder weiter schon gar nicht mehr zählen. Wilder, schräger, ausgeflippter und riskanter geht es zu, wenn die ganz wilden Jungs loslegen. Für Insider sind die Bezeichnungen Can Can, Nac Nac oder Coffin längst zum Inbegriff von Nervenkitzel und Bewunderung geworden.
Genau diese Mischung aus sportlicher Spannung und lockerer Präsentation, aus Staunen und Bangen, aus Champions League und Varieté ist es, was die Fans in die Halle treibt. Und das schon seit Jahren mit deutlich steigender Tendenz.

Freestyle und Motocross - diese perfekte Kombination aus JUMP and RACE bietet ein Non-Stop-Programm mit Spannung pur und Power ohne Ende nach dem Motto: "Show meets Sport".