Jump and Race 2016 - Der Nachbericht

Der Nachbericht

DER NACHBERICHT

 

Der gesamte Nachbericht 2016 mit Bildern ist am Ende der Seite herunterladbar! 

 

VORWORT

Grandiose Stimmung an zwei nahezu ausverkauften Tagen sorgt für „Jump & Race-Virus“ bei zuschauern und organisatoren

Das Kieler Publikum war begeistert: Denn bei der 22. Auflage des ADAC JUMP & RACE MASTERS gab es neben atemberaubenden Freestyle-Moves gleich in vier Supercross-Klassen heiße Rennaction zum Anfassen. Dabei ließ der MSC Nordmark Kiel, wie schon vor zwei Jahren, für die Freestyler eine der größten mobilen Rampenanlagen Europas installieren und baute aus 1500 Kubikmetern Lehm einen technisch höchst anspruchsvollen SX-Track in die Sparkassen-Arena-Kiel, der den Fahrern absolut alles abverlangte.

Von den 13.000 Fans wurde eine spektakuläre Show erwartet und an beiden Veranstaltungstagen mit einem prall gefüllten 4-Stunden-Programm beim ADAC JUMP & RACE MASTERS – einer der aufwändigsten Veranstaltungen in der Sparkassen-Arena-Kiel und dem zugleich größten Motorsportevent im Norden Deutschlands mit viel Action, FMX-Akrobatik und anspruchsvollem Motorsport auch eindrucksvoll geboten. 

 

 

 

FREESTYLE - Mega-Fmx mit 6 Backflip-sPezialisten

Die Zuschauer erlebten 2016 die fetteste Freestyle-Show mit dem besten Dreamteam an Ausnahmefahrern, das es jemals beim JUMP & RACE gegeben hat:

DAVID RINALDO (26) – FRA, Der Vize-/Weltmeister

LUC ACKERMANN (18) – GER, Der dreifache Weltrekordhalter

PETR PILAT (24) – CZE, Der Perfektionist und Europameister

FILIP PODMOL (19) – CZE, Der neue FMX-Star

PAT BOWDEN (22) – AUS, Der Weltstar aus Übersee

STEVE SOMMERFELD (31) – AUS, Der Flip-Spezi aus down under

GERHARD MAYR (32) AUT, Master of Dirt-Rider + RTL-Supertalent

DAVID MAYR (30) AUT, Der „Danger Dave“

 

Fünf Mal am Abend gingen die Piloten an den Start  – das gibt es nur in Kiel!

Während die Presentation die individuelle Vorstellung und Begrüßung jedes einzelnen Akteurs ermöglichte, zeigten diese beim Warm up bereits die ersten Backflips und man sah schon hier: Die Jungs sind gut drauf und „heiß“ auf fette Jumps.

Danach folgte eine echte Premiere beim ADAC JUMP & RACE MASTERS in Kiel, denn erstmals wurde ein Whip Contest ausgetragen, bei dem sich an beiden Tagen nach sagenhaften Killer-Whips per Publikumsvoting jeweils Luc und Pat vor Filip platzierten.

Direkt nach dem Whip Contest ging es für die Freestyler zur großen Autogrammstunde in den Food Court, wo sich unzählige Fans in die langen Warteschlangen einreihten, um sich ihre Poster, Shirts, Caps oder Tickets von den Helden signieren zu lassen.

Im Halbfinale galt es dann aus zwei Gruppen a 4 Starter per Zuschauer-Voting die besten 6 Fahrer für das Finale zu ermitteln. Für großartige Stimmung sorgte am Samstag in der Sparkassen-Arena-Kiel eine von FMX-Spezialist und Moderator Sven Schreiber initiierte Handy-LaOla - die Fahrer quittierten dies mit Höchstleistungen: Backflip Switchblade (Steve); 360 (Filip); Tsunami Backflip (Pat & Luc); Cordoba Backflip (David). Petré packte zum ersten Mal seinen Signature Move, den Candy Bar No Hand aus. Auch am Sonntag nachmittag „kochte die Arena“ bereits beim Halbfinale, denn die Fahrer packten erneut die ganz harten Tricks aus: Underflip (Filip); Tsunami Backflip (Pat, Petré & Luc); Shaolin Backflip (Petré); Cordoba Backflip + One Hand Seatgrab Backflip (David). Ein extra Tsunami-Train aller 6 Piloten rundete das Halbfinale am Sonntag ab.

Die Österreicher Gerhard und David Mayr schieden jeweils in den Halbfinals aus – bei dem einen oder anderen für das Finale qualifizierten Fahrer ging der Geräuschpegel des Publikums dagegen bereits in Richtung 100 dB!

Im großen „Big-Final“ fuhren dann die 6 Top-Piloten im Best Trick Level auf absolutem WM-Niveau, überboten sich immer wieder gegenseitig und zeigten eine unglaubliche Show:

Am Samstag „parkte“ Steve leider zu Beginn sein Motorrad auf der Startrampe, Filip überzeugte hingegen mit seinem Switchblade Backflip und einem fantastischen 360, Pat holte seinen Killer Whip raus und legte mit einem Seatgrab Indy Backflip und einem schönen Tsunami Backflip nach. Petré haute seinen Cordoba Backflip raus und überraschte mit einem Side Saddle Backflip, David konterte mit seinem Double Seatgrab Backflip. Der erst 18-jährige Luc Ackermann setzte mit seinem Surfer Take off to Tsunami Backflip, den er weltweit als Einziger über die lange Distanz von 21,5 Metern zeigt, dem Ganzen die Krone auf, war als Jüngster der Beste, gewann damit den riesigen Pokal und wurde verdient „König der Lüfte von Kiel“.

Am Sonntag wurden die FMX-Fans mit einem special opening auf das „Big Final“ eingestimmt und die Fahrer hatten wieder „richtig Bock“ auf coole Jumps: Steve zauberte einen schönen Superflip Indy, Filip setzte auf Killer Whip, Underflip und Cliffhanger to no Hand Landing. Ebenfalls einen Killer Whip, sowie Tsunami Ruler und Hart Attack Backflip zeigte Pat, Petré sprang gemeinsam mit Luc Double Heelclicker Backflip und Whip Flip im Train und legte mit einem fetten Stripper Backflip sowie seinem Signature Move noch zwei Tricks drauf. David wiederholte seinen unglaublichen Double Seatgrab Backflip und wurde erneut Zweiter. An Luc, der zum Abschluß erneut seinen Surfer Take off to Tsunami Backflip zeigte, kam aber wieder keiner vorbei – Doppelsieg nach dem Motto „Zwei Pokale sind schöner als einer!“.

 

An beiden Tagen war der tolle Tsunami Backflip Train der crazy Boys Petré, Luc und Pat ein absolutes Highlight, bei dem die Stimmung in der Arena kochte und die perfekte Bildregie die Slow Motion gar nicht oft genug über die Videowände laufen lassen konnte.

 

Noch nie, da waren sich alle Experten einig, hat es in Kiel eine so hochklassige Freestyle-Show gegeben, wozu sicherlich auch die perfekten Bedingungen mit einer der größten, mobilen Rampenanlagen Europas und einem neu konzipierten FMX-Fahrerlager beigetragen haben. Die FMX-Champions packten zum Dank ihr gesamtes Sprung-Repertoire aus, bauten mehrere Zugaben in ihr Programm mit ein und begeisterten damit die Zuschauer.

 

Supercross von SX1 bis SX4

Die Akteure der vier Supercross-Klassen lieferten sich auf der extrem schwierigen, anspruchs-vollen Strecke spektakuläre Fights um die Titel und sorgten dabei für überaus spannende, z.T. atemberaubende Rennaction, die von Cross-Moderator Christian „Handy“ Hens fachkundig kommentiert wurde. Für Titelverteidiger Davide von Zitzewitz, der nach einer Verletzungspause noch nicht wieder fit genug für die Rennen war, blieb diesmal nur die Einführungsrunde zur Streckenvorstellung sowie der „Fahrdienst“ für das KN-Maskottchen „Paula Print“.

 

SX4: Deutschland vs. Dänemark oder Wittig vs. Mattson

Nachdem es Samstag bei den 65ccm-Piloten im Rahmen der SX4-Klasse bereits zu einem spannenden Nationenkampf zwischen Deutschland und Dänemark gekommen war, setzte sich dieser am Sonntag fort. Während am Samstag der Kiedrowski-Racer Jannes Wittig die dänische Konkurrenz um Jacob Madsen hatte ziehen lassen müssen, schlug der Deutsche am zweiten Tag zurück und nutzte die Chance zur Revanche.

 

SX3: Spannende Fights der Akteure der 85ccm-Kategorie

Auch die SX3-Piloten auf ihren 85ccm-Bikes sorgten für mächtig Aufregung: Casper Wittig legte am Samstag eine unglaubliche Konstanz an den Tag und siegte vor Martin Dahlgaard aus Dänemark und Maikel Ziller, der im zweiten Heat eine furiose Aufholjagd startete und damit noch auf das Podest klettern konnte.

Am Sonntag fuhr der Kiedrowski-Racer auch die schnellsten Spuren. Trotz der Bestzeit in der Qualifikation und der reaktionsstärksten Leistung am Startgatter, sorgte allerdings im ersten Lauf eine Unachtsamkeit für einen heftigen Abgang von Wittig. Diesen Fehler nutzten Andreas Krogh Jensen, Milan Schmüser und Maikel Ziller gekonnt aus und belegten die ersten Ränge. Im zweiten Heat kam Wittig noch stärker zurück und siegte vor Martin Dahlgaard und Jensen. Nach furiosem Rennverlauf triumphierte Jensen mit einem 1-3-Resultat vor Dahlgaard und Schmüser, der mit Platz drei überraschte.

 

SX2: Birkenfeld ist der neue „Prinz von Kiel“

Nach einem irren Rennverlauf sorgte Cooper Jensen mit seinem Sieg am Samstag im Rahmen der SX2-Klasse vor Nico Busch und Robin Birkenfeld für einen Paukenschlag. Am Sonntag hingegen dominierte ein spektakulärer Dreikampf um den Tagessieg zwischen Robin Birkenfeld, Nico Busch und dem Dänen Mads Rasmussen. Mit einem 3-1-Resultat im Gepäck wurde Birkenfeld der neue „Prinz von Kiel“ vor Jensen, der Tageszweiter wurde und Rasmussen.

 

SX1: Hoffmann-Festspiele am Samstag und Johannsen-Sieg am Sonntag

Während BVZ-Racer Toni Hoffmann dem gesamten Fahrerfeld am Samstag nicht den Hauch einer Chance gönnte und sich den verdienten Tageserfolg vor Johannsen und Matthias Linke sicherte, musste der KTM-Pilot am Sonntag Steffan Johannsen aus Dänemark das Feld überlassen, der nach einem 1-2-Resultat den Tageserfolg feierte. Dahinter kam Pfeil-Pilot Tobias Linke immer besser in Fahrt, zeigte mit einem 2-3-Ergebnis ebenfalls eine herausragende Leistung und wurde Zweiter. Hoffmann machte kleine Fehler, die ihm ein 4-1-Resultat und damit den dritten Gesamtrang einbrachten.

 

Superfinale: Hoffmann und Birkenfeld dominieren

In den Superfinals gab es ein Rennen zu sehen, bei dem die jeweils fünf besten Fahrer aus der SX1- und SX2-Klasse gegeneinander antraten. Toni Hoffmann triumphierte im Superfinale am Samstag und sprang damit zum zweiten Mal an diesem Abend auf das oberste Podiums-treppchen. Busch finishte als Zweiter vor Tobias Linke.

Nach einer eindrucksvollen Leistung in den absolvierten Rennen der SX2-Klasse, präsentierte sich Robin Birkenfeld auch im Superfinale am Sonntag von seiner besten Seite und stand erneut ganz oben auf dem Podest. Hinter dem Überflieger des Tages holte Matthias Linke noch einmal alles aus sich heraus und fuhr auf einen zweiten Rang vor Toni Hoffmann, der das Podest als Dritter komplettierte.

 

Allgemeines:

JUMP&RACE-SHOWTECHNIK vom feinsten

Für die beeindruckenden Opening-Shows arbeiteten verschiedene Spezialfirmen mehrere Tage und Nächte lang an einem ausgefeilten Licht- und Tonkonzept, in das die Elemente Pyrotech-nik, Feuerwerk, Laser und vieles mehr integriert wurden – eine grandiose Show war das Ergebnis!

 

starke Partner an der Seite des ADAC JUMP & RACE MASTERS

Die Veranstalter sind sehr erfreut, mit namhaften Firmen und Unternehmen wie 

         MAXXIS Reifen – PETERSEN&PARTNER – WARSTEINER – FAMILA – WACKER NEUSON – KIELER NACHRICHTEN – CTS EVENTIM

starke Partner an der Seite zu haben und sehen dadurch die überregionale Bedeutung der Veranstaltung weiter gestärkt.

Diese und viele weitere Partnerschaften sowie Kooperationen sind ein wesentliches Fundament für die Durchführung einer solchen Großveranstaltung.

 

VIP-Bereich, Motorrad-Schau, Gewinnspiel und MAXXIS-Girls

Ein eleganter VIP-Bereich in der Business-Lounge, die interessanten Info- und Verkaufs-stände rund um das Thema Motorsport im Food Court der Arena, ein Gewinnspiel mit interessanten Preisen und die attraktiven MAXXIS-Girls – all´ dies waren echte Highlights des ADAC JUMP & RACE MASTERS 2016.


 

FAZIT:

Die Erfolgsgeschichte ADAC JUMP & RACE MASTERS konnte im Jahr 2016 mit der

22. Auflage in 29 Jahren durchweg fortgesetzt werden. Das Konzept für die in Europa einmalige Kombination aus Freestyle-Show und Supercross-Sport im ständigen Wechsel mit über 4 Stunden kurzweiliger Unterhaltung ist genial einfach und daher einfach genial – ein gelungener Mix, der Spannung und Action garantiert.

Bei dem großen, ständig weiter anwachsenden Team an Mitwirkenden hat sich im Laufe der letzten Veranstaltungen eine Gemeinschaft entwickelt, die eine harmonische Zusammenarbeit und  ein ehrliches Miteinander pflegt und deren gemeinsames Ziel einer gelungenen – möglichst perfekten Veranstaltung – alle eint. Dieser Teamgeist überträgt sich erfreulicherweise auch auf die Besucherinnen und Besucher; ein „Jump & Race-Virus“ ist entstanden, der die Freude auf das nächste Event im Februar 2018 bei allen Beteiligten noch verstärkt.

Zurück